Was macht unsere Schule aus?

Das Berufliche Schulzentrum Grimma entstand in seiner heutigen Form im Jahr 1991 und erhielt 1992 seine heutige Bezeichnung. Das Berufliche Schulzentrum Grimma erwuchs aus einem Zusammenschluss der Kommunalen Berufsschule Grimma, der Betriebsberufsschule des VEB Chemieanlagenbaukombinates Leipzig-Grimma und der Betriebsberufsschule des Porzellanwerkes Colditz.

Heute besteht unsere Schule aus dem „Stammhaus“ in der Karl-Marx-Str. 22, einem Gebäude welches 1976 erbaut und in den Jahren 1999 bis 2005 in Teilabschnitten rekonstruiert wurde. Der Außenstelle I „Rote Schule“ in der Straße des Friedens 12 , einer 1899 als Realschule mit Progymnasium eingeweihten Schule und der 1998 erbauten und 2011 erweiterten Außenstelle II, dem „Labor- und Werkstattgebäude“, in der Gabelsbergerstraße 14.                                                                 

In unserer Schule lernen derzeitig ca. 960 Schülerinnen und Schüler. 59 unserer Schule zugehörige Lehrerinnen und Lehrer, 2 Schulsachbearbeiterinnen, 1 Hausmeister, eine technische Kraft und eine Sozialpädagogin stehen unseren Schülerinnen und Schülern sowie den Auszubildenden im Rahmen ihrer Ausbildung zur Seite.

 

Zielsetzung unserer Bildungseinrichtung

 

Ziel unserer Einrichtung ist es, unsere Schülerinnen, Schüler und Auszubildenden dabei zu unterstützen, sich als sozial kompetente, selbstverantwortlich handelnde und gut ausgebildete Persönlichkeiten zu entfalten.

Das bedeutet:

  1. Unsere Arbeit ist auf die Kompetenzentwicklung aller an der Ausbildung beteiligter Personen ausgerichtet.
  2. Wir qualifizieren uns stetig weiter, um eine langfristig ausgelegte und qualitativ hochwertige Ausbildung anbieten zu können.
  3. Wir gestalten ein persönlichkeitsförderndes Schulklima, arbeiten dabei transparent und vertrauensvoll miteinander.
  4. Wir wollen unseren Schulstandort regional und überregional stärken und arbeiten dabei aktiv mit allen unseren Partnern der Ausbildung zusammen.

 

Das Schulprogramm verstehen wir als Instrument der Schulentwicklung und als Steuerungsinstrument der Schule, welches in seiner Ausgestaltung auf mehrere Jahre ausgerichtet ist. In dieser Hinsicht soll es eine Basis für Reflexionsansätze bieten, um auch Zwischenergebnisse abrechenbar zu machen. Aufgeführte Handlungsorientierungen und Maßnahmen dienen einer nachfolgenden Zielbeschreibung und Zielfestlegung für unsere Arbeit. Wir wollen dieses Schulprogramm regelmäßig evaluieren und daraus abgeleitet weiterentwickeln. Es ist für uns eine Grundlage der täglichen Arbeit in der Schule und dient der Verständigung aller Kollegen darauf, wie sich die Schule entwickeln soll und wie die ursächlichen Aufgaben der Schule wahrgenommen und in Zukunft umgesetzt werden sollen.

 

Unser Ausbildungsprofil

Berufliches Gymnasium der Fachrichtungen:

  • Wirtschaftswissenschaft
  • Technikwissenschaft (mit dem Schwerpunkt Elektrotechnik)
  • Informations- und Kommunikationstechnologie

 

Fachschule Fachbereich Sozialwesen mit der Fachrichtung Sozialpädagogik:

  • "Staatlich anerkannte(r) Erzieher/-in" mit der Möglichkeit des Erwerbs der Fachhochschulreife

 

Berufsfachschule für Sozialwesen:

  • "Staatlich geprüfter Sozialassistent" oder "Staatlich geprüfte Sozialassistentin" (zweijährige  Ausbildungszeit)

 

Berufsschule:

  • Kraftfahrzeugmechatroniker/-in
  • Land- und Baumaschinenmechatroniker
  • Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
  • Verkäufer/-in
  • Kauffrau/-mann im Einzelhandel
  • Berufsgrundbildungsjahre Metalltechnik
  • Berufsgrundbildungsjahr Ernährung, Gästebetreuung und hauswirtschaftliche Dienstleistungen
  • Berufsvorbereitungsjahr Metalltechnik/Ernährung, Gästebetreuung und hauswirtschaftliche Dienstleistungen
  • Hauswirtschaftstechnische/r Helfer/-in
  • Fachpraktiker/in Hauswirtschaft

 

Zusatzangebote:

 

  • Zusatzqualifikation Fremdsprachen
    • in Kooperation mit der telc-GmbH (möglich für die Sprachen Englisch, Spanisch, Französisch und Russisch) zum Erwerb eines europäisch anerkannten Sprachzertifikats mit verschiedenen Niveaustufen.
    • KMK-Zertifikatsprüfung (Berufsgruppenorientierte Sprachzertifizierung)
    • DELF – Zertifizierung
  • Beratungstätigkeit
    • Individuelle Beratung bei Fragen der Berufs- und Studienorientierung durch unsere Beratungslehrer und den Oberstufenberater.
    • Unterstützung bei schulischen, gesundheitlichen und privaten Problemen durch unsere Schulsozialarbeiterin und unseren Vertrauenslehrer.

 

 

Entwicklungsstand der Schule

Entwicklungsstand der Schule

 

 

Im Rahmen der Schulentwicklung der letzten Jahre können nachstehend aufgeführte Prozesse in ihrer Umsetzung als abgeschlossen betrachtet werden:

 

  • Einführung des Lernfeldkonzeptes in den entsprechenden Berufen der beruflichen Ausbildung
  • Einführung der neuen Lehrpläne im Beruflichen Gymnasium
  • Umsetzung der Vorgaben zu den Klassenbildungen der SBA und des SMK
  • Trennung der fachtheoretischen und der fachpraktischen Ausbildung

 

Trotz des allgemein zu verzeichneten Rückganges der Schülerzahlen der letzten Jahre ist das BSZ Grimma in seiner Entwicklung stabil geblieben und verzeichnet in den letzten Jahren sogar wieder eine Zunahme seiner Schülerzahl.

Die Ausbildung in den Berufen der Fahrzeugtechnik und im Ausbildungsberuf „Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik“ erfolgt stabil in ein- bzw. zweizügiger Stärke. Für den Beruf "Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-,Heizungs- und Klimatechnik" ist das BSZ Grimma zum Basisstandort für die Region erklärt worden. Für den Beruf „Land- und Baumaschinenmechatroniker“ bilden wir eine Landesfachklasse für den Freistaat Sachsen aus.

 

Das Berufliche Gymnasium ist in seiner Angebotsvielfalt sowie in der bestehenden Aufnahmekapazität unverändert erhalten. Dies war und ist möglich, weil in Elternabenden und Vorstellungsbeiträgen des BSZ im Rahmen von Besuchen an Grund- und Oberschulen sowie an den „Tagen der offenen Tür“ die Angebotsvielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten in der Öffentlichkeit veranschaulicht wurde und die Qualität der Ausbildung den sich ständig ändernden Anforderungen angepasst wird.

In diesem Zusammenhang wird seit dem Schuljahr 2011/2012 auch eine Sprachzertifizierung in Kooperation mit der telc-GmbH am BSZ Grimma angeboten.

 

Am Beruflichen Schulzentrum Grimma ist ein geregeltes System von Beratungen der Schulleitung, der Fachbereiche und der Fachkonferenzen installiert.

Regelmäßige Absprachen und Vorortbegehungen mit dem Schulträger Landkreis Leipzig zu Problemen der finanziellen und sächlichen Ausstattung der Schule, zu den Erreichbarkeiten durch öffentliche Verkehrsmittel und zur Werterhaltung der Schule finden statt. So werden monatlich eine gemeinsame Beratung, jährlich zwei Begehungen und sonstige Kontakte zwischen der Schulleitung und Vertretern des Schulträgers durchgeführt.

 

Im Rahmen der Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität konnte durch den Einsatz einer Sozialpädagogin eine wesentliche Verbesserung der Unterrichtsqualität, vor allem im Bereich des Berufsvorbereitungsjahres, erzielt werden. Damit einher geht eine deutliche Motivationssteigerung bei den Kollegen und Schülern. Eine Vielzahl von Projekten und Themenveranstaltungen konnten organisiert und durchgeführt werden.

Wir arbeiten aktiv an der zielgerichteten Ausbildung und Fortbildung unseres Lehrerpersonals, indem wir Referendare und Praktikanten im Lehramtsbereich in ihrer Ausbildung begleiten und Fortbildungen der Lehrerinnen und Lehrer im Kollegium multiplizieren.

Wir stärken unseren Anwendungsbezug in der täglichen Unterrichtsarbeit auch dadurch, dass unsere Kollegen aktiv in verschiedenen Prüfungskommissionen, Aufgabenerstellungskommissionen und Aufgabenauswahlausschüssen mitarbeiten.

 

 

Ziele

Strategische Ziele

  • Die Schulleitung hat das Kollegium für eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit sensibilisiert. Grundlage dabei stellen die verschiedenen Beratungen und Konferenzen, die einheitliche Umsetzung schulinterner Vorgaben und Vereinbarungen sowie grundlegende Sachverhalte der Führung von Gesprächen (z. B. Mitarbeitergespräche etc.) dar.

 

  • Die Schulleitung hat durch Vereinbarungen allgemeiner und individueller Fortbildungs- und Entwicklungsziele die Lehrerinnen und Lehrer zum berufsbegleitenden Lernen aktiviert. Dabei spielen die neuen Erkenntnisse der verschiedenen Fachwissenschaften sowie die Nutzung der technischen Ausstattungsbestandteile der Schule eine wesentliche Rolle.

 

  • Die Schulleitung hat die Bedeutung der öffentlichen Präsenz und Wahrnehmung der Schule im Kollegium impliziert. In diesem Zusammenhang wird ein zentraler Ansprechpartner für die Öffentlichkeitsarbeit an der Schule installiert, eine neue Homepage erarbeitet sowie weitere Kooperationsvereinbarungen mit Schulen und Partnern der schulischen Ausbildung abgeschlossen. Bestehende Kooperationen werden weiter ausgebaut und vertieft.

 

Arbeitsziele

  • Es erfolgt eine zielgerichtete und stetige Umsetzung der festgeschriebenen Zustandsbeschreibungen der einzelnen Qualitätsbereiche durch alle Kollegen.
  • Es erfolgt eine jährliche Anpassung der Handlungsorientierungen und Maßnahmen an die laufende Arbeits- und Aufgabensituation der Schule durch die Steuergruppe.
  • Die Schulleitung, in Zusammenarbeit mit der Steuergruppe, verdeutlicht die Bedeutung der Zielbeschreibungen im täglichen Arbeitsprozess des gesamten Kollegiums und aller an der Ausbildung Beteiligter durch Transparenz der Schulprogrammarbeit in verschiedenster Form.

 

Entwicklungsziele zu den Leitgedanken

Wir kommunizieren offen und vertrauensvoll miteinander

  1. Die schulinterne Kommunikation wird gestärkt, indem wir regelmäßig an den Dienstberatungen der Fachbereiche und den Beratungen der Fachkonferenz teilnehmen.

Teilziele:                                  

Beschlüsse der Dienstberatungen und Fachkonferenzen sind von allen Kollegen akzeptiert und werden gemeinsam umgesetzt.

  1. Wir stärken das soziale Miteinander, indem wir jährlich teambildende Maßnahmen in den jeweiligen Fachbereichen sowie fachbereichsübergreifend durchführen.

Teilziele:

Alle Kollegen der einzelnen Fachbereiche nehmen an der Planung, Organisation und Durchführung von gemeinsamen Veranstaltungen der Schule oder der Fachbereiche teil.

  1. Wir pflegen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit durch das Führen regelmäßiger Mitarbeiter-Vorgesetzten-Gespräche an der Schule.

Teilziele:

Jeder Fachleiter führt Mitarbeitergespräche mit den Kollegen seines Fachbereiches durch.

In einem Abstand von höchstens zwei Jahren erfolgen Mitarbeiter-Vorgesetzten-Gespräche durch Mitglieder der erweiterten Schulleitung, in denen mit den Kollegen Zielvereinbarungen getroffen werden.

 

Unsere Schule verbessert sich, indem wir Unterricht verbessern

  1. Wir sichern eine hohe Unterrichtsqualität durch einen hohen Anwendungsbezug zur beruflichen Praxis.

Teilziele:

Der Anwendungsbezug wird durch einen gezielten fachgerechten Lehrereinsatz gestärkt.

Der Unterricht findet ausbildungsbezogen im größtmöglichen Umfang in den jeweiligen Fachunterrichtsräumen, Laboren- und Werkstätten statt, um den Anwendungsbezug zu sichern.

  1. Wir bewerten Lernleistungen transparent und nachvollziehbar, um Erfolge beim Lehren und Lernen messbar und vergleichbar zu machen.

Teilziele:

Die Lehrkräfte erstellen eine nachvollziehbare Vorgabe für zu erbringende Leistungsermittlungen und deren Bewertungsmaßstäbe für die Fächer und Handlungsbereiche der einzelnen Ausbildungsrichtungen im Rahmen der einzelnen Fachkonferenzen.

Wir machen Leistungen transparent, indem alle schriftlichen Leitungsermittlungen vor den Schülern und Auszubildenden ausgewertet werden.

  1. Wir verbessern den Unterricht, indem wir unsere Unterrichtsarbeit inhaltlich und methodisch den jeweiligen Erfordernissen anpassen.

Teilziele:

Wir nehmen an Fortbildungen gezielt teil und arbeiten nach einer Fortbildungskonzeption.

Wir sichern die Erkenntnisse aus den Fortbildungen durch eine schulinterne Multiplikation dieser Fortbildung.

 

Wir stärken die Präsenz und Außenwirksamkeit unserer Schule

  1. Die Schule betreibt eine organisierte Öffentlichkeitsarbeit, um die Präsenz und Außenwirkung der Schule zu stärken.

       Teilziele:

       Zur Koordinierung der Öffentlichkeitsarbeit steht ein Ansprechpartner in der Schule zur   

       Verfügung.

       Die Schule gestaltet eine eigene Homepage, welche ständig aktualisiert wird.

  1. Wir schließen neue bzw. vertiefen bestehende Kooperationsvereinbarungen mit Schulen und weiteren Partnern der Ausbildung.

      Teilziele:

       Wir erstellen Projekte bzw. Projektveranstaltungen für die Berufsorientierung von            

       Schülerinnen und Schülern der Mittelschulen.

       Wir erweitern die sprachliche Bandbreite der Ausbildungsmöglichkeiten an unserem BSZ.

  1. Wir achten auf ein gepflegtes Erscheinungsbild unserer Schule.

      Teilziele:

       In Abstimmung mit dem Schulträger erfolgt eine regelmäßige Pflege der Grünanlagen sowie der

       Gebäudeteile der Schule.

Wir achten auf die Umsetzung der Beschlüsse im Rahmen der Vorgaben des Nichtraucherschutzgesetzes.

Im Sinne einer bewussten Wertevermittlung achten wir auf Ordnung und Sauberkeit in allen Bereichen unserer Schule.

 

Die Schulprogrammarbeit in den Qualitätsbereichen

Unterricht

Wir legen Wert auf eine umfassende Bildung unserer Schüler und Auszubildenden. Dabei vermitteln wir Wissen und Können sowie Tugenden und Kompetenzen für alle Bereiche der Arbeits- und Lebenswelt, basierend auf den Vorgaben der Lehrpläne und den Beschlüssen der Fachkonferenzen. Zur Verbesserung der Unterrichtsqualität und zur Sicherstellung eines stetigen sowie steigenden Lernerfolgs wenden wir verschiedene Lernmethoden an und aktualisieren diese entsprechend den sich verändernden Lernerfordernissen unserer Schüler und Auszubildenden. Werte sowie Lern- und Verhaltensnormen sind zentrale Punkte unserer täglichen Unterrichtsarbeit. Wir wollen den Leistungswillen eines Jeden fördern, stehen dabei jedem Schüler und Auszubildenden, seinen Eltern und allen an der Ausbildung Interessierten gern beratend zur Seite. Erfolge beim Lehren und Lernen sollen in jeder Hinsicht messbar und vergleichbar sein. Die Lehrkräfte bewerten in dieser Hinsicht Lernleistungen transparent und nachvollziehbar, indem wir die Bewertungsmaßstäbe offen legen und diese begründen.

Handlungsorientierungen und Maßnahmen:

  • Wir nutzen eine angemessene Methodenvielfalt im Unterricht unter Berücksichtigung der Ziele der Lehrpläne. (V: …)
  • Wir aktualisieren unsere Unterrichtsarbeit zeitnah, indem wir regelmäßig Unterricht evaluieren sowie Lernsituationen und Unterrichtsbestandteile aktualisieren. (V: …)
  • Es erfolgt ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch der Lehrkräfte zur Abstimmung fächerverbindender Lerninhalte in Dienstberatungen, Fachkonferenzen, Klassenkonferenzen und im Lehrerteam. (V: …)
  •  Es erfolgt ein ständiger Ausbau der fachbezogenen Unterrichtsräume in Abhängigkeit der sich ändernden Anforderungen. Dabei arbeiten wir in einem vertrauensvollen Umgang eng mit dem Schulträger zusammen und gehen verantwortungsbewusst mit den uns anvertrauten und zur Verfügung stehenden Mitteln um. (V: …)
  • Wir führen Praktika und Projekttage bzw. Projektwochen durch, um eine praxisorientierte Ausbildung zu gewährleisten und den Schülern und Auszubildenden eine umfassende Berufsorientierung zu ermöglichen. (V: …)
  • Die Durchführung von Unternehmensbesuchen, gemeinsame Besuche von Ausstellungen und Theatervorführungen usw. sollen das Erfahrungsspektrum unserer Schüler und Auszubildenden erweitern. (V: …)
  • Wir nehmen mit den Schülern an vielfältigen externen Wettbewerben, Wettkämpfen und Themenveranstaltungen teil, um die Persönlichkeitsentwicklung zu stärken und soziale Kompetenzen zu festigen. (V: …)

 

Die Schulprogrammarbeit in den Qualitätsbereichen

Berufsorientierung

Wir unterstützen unsere Schüler und Auszubildenden bei der Planung ihres persönlichen und beruflichen Werdeganges und bereiten sie gezielt auf die berufliche Realität vor. Dazu nehmen wir aktiv Einfluss auf die Gestaltung von Prüfungen und Lehrplänen in Ausbildungsrichtungen unserer Schule. Wir sind jederzeit zu beratenden Gesprächen bereit und informieren über Aspekte der Berufs- und Studienqualifizierung. Dazu bieten wir Gespräche mit Fachlehrern, Klassenlehren, den Beratungslehrern, dem Oberstufenberater und der Schulleitung an.

Handlungsorientierungen und Maßnahmen:

  • Die Fachlehrer als Vertreter der Schule arbeiten aktiv in Prüfungs- und Lehrplankommissionen mit. (V: ...)
  • In allen Bereichen der Ausbildung werden Praktika durchgeführt, wobei die Klassenleiter bei der Suche und Auswahl beratend zur Seite stehen. (V: …)
    • Wir schließen Vereinbarungen mit potentiellen Praktikumseinrichtungen zur Sicherung der Qualität dieser Ausbildungsbausteine ab.
  • Der Unterricht am BGy wird durch Praktika und Laborunterricht vertieft. (V: …)
  • Wir führen bedarfsorientierte Unterrichtsverlagerungen in Firmen und Einrichtungen, zu Messen sowie  Projekttage durch, um das selbstständige Arbeiten und eigenverantwortliche Suchen nach Problemlösungen durch die Schüler und Auszubildenden zu fördern. Die Ausbildung wird dadurch praxisnah und orientiert sich an innovativen Lösungen. (V: …)
    • Wir besuchen jeweilige Fachmessen für unsere Ausbildungsrichtungen wie z. B. die Buchmesse, die AMI sowie bildungspolitischen Ausstellungen.
  • Uns ist jeder Schüler und Auszubildende wichtig. Aus diesem Grund achten wir auf eine individuelle und bedarfsgerechte Unterstützung. (V: …)
    • Wir schulen das Lehrerkollegium hinsichtlich der Möglichkeiten einer Begabtenförderung und Unterstützungsmöglichkeiten für Schüler mit Teilleistungsschwächen.

 

Die Schulprogrammarbeit in den Qualitätsbereichen

Lebensraum Schule

Die Schule ist eine öffentliche Einrichtung und alle am Schulleben beteiligten Personen sollen sich darin wohlfühlen. Sie ist Arbeitsplatz für Lehrkräfte und technisches Personal sowie Ausbildungs- und Lebensort für Schüler und Auszubildende. In diesem Sinne legen wir in Zusammenarbeit mit unserem Schulträger Wert auf ein gutes Erscheinungsbild und eine zweckorientierte Ausstattung der Schule. Es ist unser Bestreben, ein gutes Miteinander zu pflegen und Schule somit gestaltbar und erlebbar zu machen.

Handlungsorientierungen und Maßnahmen:

  • Zur Erreichung eines guten Schulklimas werden die Ziele und Maßnahmen der Schule sowie alle weiteren wichtigen Entscheidungen den einzelnen Schulgremien und der Schulkonferenz vorgestellt. (V: …)
    • Die Schulleitung nimmt in regelmäßigen Abständen an Sitzungen mit der Schülervertretung teil.
  • Wir legen in diesem Zusammenhang Wert darauf, dass alle Regeln und Bestimmungen mit den Schülerinnen, Schülern und Auszubildenden besprochen werden und ihre Einhaltung durchgesetzt werden. (V: …)
  • Die Ausstattungen der verschiedenen Teil- und Fachbereiche wird ständig optimiert und den aktuellen Bedürfnissen angepasst. (V: …)
  • Die Schüler wirken an der Ausgestaltung der Schule und an der Gestaltung des Schullebens mit. (V: …)
    • Durch die Schüler angefertigte Bilder und Gegenstände werden im Schulhaus aufgehängt bzw. ausgestellt.
    • Es erfolgen ein jährliches Weihnachtssingen und weitere kulturelle Umrahmungen von Veranstaltungen der Schule und darüber hinaus. (V: …)
  • Die Möglichkeiten für Schüler und Auszubildende, sich in der unterrichtsfreien Zeit in den Gebäuden aufzuhalten, werden stetig verbessert. (V: …)
    • Es wird ein WLAN Netz zur Internetnutzung in allen Schulteilen bereitgestellt.
    • Die Verfügbarkeit von Getränkeautomaten in allen drei Gebäudekomplexen wird sichergestellt.
    • Die Stammschule wird täglich ab 06:00 Uhr für die Schüler und Auszubildenden geöffnet.
    • Es werden ausreichend Sitzmöglichkeiten in den Gebäudeteilen bereitgestellt.
  • Wir fördern ein gutes soziales Klima an unserer Schule und legen auf einen respektvollen Umgang im täglichen Miteinander Wert. (V: …)
    • Eine Sozialpädagogin unterstützt unsere Arbeit und steht dem Kollegium und den Schülern und Auszubildenden bei Problemen und Konflikten zur Seite.
    • Die Schule beteiligt sich an Wettbewerben und Wettkämpfen, initiiert gemeinschaftsfördernde Maßnahmen wie Schülerreisen, Schulausflüge, Exkursionen und schafft Möglichkeiten der Interessensförderung, um die Reichhaltigkeit des Schullebens weiter auszubauen.
    • Die Schule führt themengebundene Veranstaltungen zu aktuellen Problem- und Konfliktfeldern durch (Internetnutzung; Drogenprävention; Gewalt; Extremismus; Zukunftstechnologien).
  • Wir reflektieren regelmäßig die Zufriedenheit der Lehrer- und Schülerschaft zur weiteren Verbesserung des Schulklimas. (V: …)

 

Die Schulprogrammarbeit in den Qualitätsbereichen

Öffnung der Schule/Schulpartnerschaften

Wir sind bemüht und daran interessiert, viele gesellschaftliche Kräfte in unser Schulleben einzubeziehen. Wir arbeiten mit Eltern, Betrieben, Institutionen, Organisationen sowie weiteren Einrichtungen zusammen, um unser Schulleben weiter zu bereichern.

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Ausbildungspartnern und Eltern ist ein wesentlicher Baustein für die erfolgreiche Berufsausbildung, Berufsfachschulausbildung, Fachschulausbildung und für die Erlangung der allgemeinen Hochschulreife. Durch vielfältige Veranstaltungen wie Elternabende, Elternsprechstunden, Informationsveranstaltungen zur Kurswahl, Tag der offenen Tür und andere schulische Feiern bieten wir den Ausbildungspartnern und Eltern die Möglichkeit, am schulischen Prozess mitzuwirken und die Entwicklung ihrer Lehrlinge und Kinder zu begleiten.
Die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Berufsverbänden und Unternehmen unterstützt eine praxisnahe Ausbildung und die Bereicherung des Unterrichtes mit aktuellen Themen.

Handlungsorientierungen und Maßnahmen:

  • Wir schließen neue und vertiefen bestehende Kooperationsvereinbarungen mit Schulen der Region. (V: …)
  • Wir streben eine neue Schulpartnerschaft mit Schulen entsprechenden Profils mit anderen Ländern an.
  • Wir arbeiten eng mit dem Förderverein der Schule zusammen, um das Interesse an unserer Schule weiter zu stärken. (V: …)
  • Die Schule betreibt eine organisierte Öffentlichkeitsarbeit. Zu deren Koordinierung steht ein ständiger Ansprechpartner in der Schule zur Verfügung und eine neue Homepage wird erarbeitet. (V: …)
  • Wir präsentieren das BSZ am Tag der offenen Tür, bei Messen, Informationsveranstaltungen an Schulen und anderen Einrichtungen. (V: …)
  • Wir organisieren problem- und themengebundene Veranstaltungen externer Anbieter. (V: …)
  • Wir intensivieren die Zusammenarbeit mit den Eltern, Schulen und Ausbildungsbetrieben und weiteren Partnern der dualen Ausbildung (V: …)
    • Wir stellen das BSZ im Rahmen von Betriebsbesuchen den aktuellen und potentiellen Arbeitgebern von Auszubildenden vor.
    • Wir streben an, dass Ausbildungs- und Unterrichtsinhalte mit Betrieben und Kammern abgestimmt sind. In diesem Zusammenhang nutzen wir alle Möglichkeiten des Erfahrungsaustauschs.
    • Durch eine enge Zusammenarbeit mit den Partnern der Ausbildung erschließen wir neue Bildungsgänge.
    • Die Schule unterstützt Schüler, Betriebe und Unternehmen im Rahmen der Gewinnung von Praktikumsplätzen bzw. Praktikanten.

 

Die Schulprogrammarbeit in den Qualitätsbereichen

Schulmanagement

Die sich derzeitig stark verändernden gesellschaftlichen Entwicklungen machen das erfolgreiche Gestalten einer Schule zur zentralen Aufgabe. Wir wollen uns den neuen Anforderungen seitens der Politik, der Wirtschaft und der Gesellschaft stellen. Eine effiziente Führung der Schule unter den Gesichtspunkten immer knapper werdender Ressourcen steht für uns in keinem Widerspruch zur Bereitstellung eines attraktiven Ausbildungsangebotes für Schüler und Auszubildende der Region. Um die bisherige erfolgreiche Arbeit fortzuführen, ist dabei eine intensive Kommunikation mit allen Partnern notwendig und die Einbeziehung aller Gremien in die Entscheidungsprozesse unverzichtbar.

Wir schaffen damit ein Arbeitsklima, welches von gegenseitigem Vertrauen und gegenseitiger Achtung geprägt ist.

Handlungsorientierungen und Maßnahmen:

  • Die Schule pflegt einen kommunikativen Führungsstil. Dazu erweitern die Mitglieder der Schulleitung im Rahmen von Fortbildungen ihre pädagogische-beratende Kompetenz. (V: …)
  • Wir optimieren die Informationsflüsse innerhalb der Schule und erhöhen die Transparenz bei Entscheidungsfindungen. Wir nutzen dabei verschiedene Methoden einer Entscheidungsfindung und verschiedene Informationsaustauschsysteme. (V: …)
    • Der Schulleiter nimmt regelmäßig an Dienstberatungen der einzelnen Fachbereiche teil.
    • Es finden wöchentliche Dienstberatungen der Schulleitungsmitglieder statt.
    • Informationsgespräche zwischen der Schulleitung, der Personalvertretung, der Schülervertretung und der Elternvertretung werden in den Schuljahresablaufplan aufgenommen.
    • Wir verbessern unsere interne Kommunikation durch einen weiteren Ausbau des Intranets der Schule.
  • Die bestehenden Fachbereiche werden in ihrer Selbstverwaltung weiter gestärkt. In diesem Zusammenhang wird eine Budgetverwaltung in die Hände der Fachbereiche gelegt. (V: …)
  • Wir verbessern den Schulalltag durch: (V: …)
    • Reduzierung der geplanten Zimmerwechsel zur Optimierung der Unterrichts- und Pausenzeiten.
    • Die Nutzung der Fachkabinette erfolgt überwiegend zur Durchführung von spezifischem Fachunterricht.
    • Es erfolgt eine auf die jeweilige Klassensituation bezogene sowie berufs- und fächerabhängige Planung von Doppelstunden.
    • Die Organisation des Blocksystems in der dualen Berufsausbildung wird an den Bedürfnissen der Ausbildungsbetriebe ausgerichtet.
    • Es erfolgt eine ständige Wartung und Aktualisierung der Schulhomepage.
    • Wir sichern die bestehende WLAN Nutzung für Schülerinnen und Schüler der Stammschule und planen dessen Ausweitung auf weitere Schulbereiche.
  • Die Schule stärkt die Eigenverantwortung der Fachkonferenzen und Lehrerteams durch gezielte Aufgabenübertragungen seitens der Schulleitung. (V: …)
    • Es erfolgen Fortbildungsmultiplikationen in Verantwortung dieser Gremien nach Arbeitsauftrag des Schulleiters.
    • Die Fachkonferenzen werden in die Planung der Lehr- und Lernmittelbeschaffung eingebunden.
  • Zur Vertiefung der Zusammenarbeit führen wir gemeinsame schulische Veranstaltungen der Fachbereiche durch. (V: …)
  • Die Schule sichert und entwickelt ihre Qualität ständig weiter. (V: …)
    • Die Mitglieder der Schulleitung führen Unterrichtsbesuche mit unterschiedlicher Zielsetzung durch.
    • Die Schulleitung führt Mitarbeitergespräche in einem Zeitabstand von höchstens zwei Jahren.
    • Wir stärken und erweitern die bestehenden partnerschaftlichen Hospitationsbesuche von Kollegen untereinander.
    • Die Steuergruppe der Schule evaluiert und initiiert neue Aspekte der Qualitätsentwicklung der Schule.

 

Die Schulprogrammarbeit in den Qualitätsbereichen

Professionalität

Ein angenehmes Schulklima und ein faires Miteinander sind die Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Schulalltag. Dafür ist es notwendig, dass sich die gesamte Schulgemeinschaft, bestehend aus Schulleitung, Lehrkräften, Schülern, Eltern, Verwaltungs- und Reinigungspersonal, gemeinsam aktiv an der Gestaltung von Schule und Unterricht beteiligt. Die beruflich-fachliche, persönliche und soziale Einstellung und deren Weiterentwicklung jedes einzelnen Kollegen und Funktionsträgers ist für uns ein wesentliches Ziel. Professionalität bestimmt sich durch Wissen, Kompetenz und deren Anwendung in der Nutzung in der täglichen Arbeit. Für die Schule bedeutet dies Weiterentwicklung durch ständige Reflexion des eigenen Handelns.

Handlungsorientierungen und Maßnahmen:

  • An der Schule wird ein Personalentwicklungskonzept und damit verbunden ein Fortbildungskonzept entwickelt bzw. fortgeschrieben. (V: …)
  • Die Lehrkräfte nehmen regelmäßig an internen und externen Fortbildungen teil und wirken als Multiplikatoren.
  • In der Nutzung der Computertechnik und Medientechnik werden die Kollegen der Schule geschult. Sie wenden die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten aktiv im Unterricht an.
  • Für die Lehrkräfte sind das Einhalten und Vorleben von Werten und Tugenden selbstverständlich. In jedem Unterrichtsfach fördern wir die Kompetenzen der Schüler zur Lebensbewältigung. Dabei stehen die Erziehung und die Vermittlung von lebensnahen Inhalten im Mittelpunkt. (V: …)
    • Wir diskutieren über aktuelle gesellschaftliche Themen zeitnah und geben somit den Schülern und Auszubildenden Hilfe und Orientierung.
  • Die Kollegen der Schule bringen sich aktiv in die Lehrplanarbeit ein. In Lehrplankommissionen, Aufgabenerstellungsausschüssen, Aufgabenauswahlausschüssen und Prüfungsausschüssen arbeiten Kollegen unserer Schule seit vielen Jahren aktiv mit.
  • Die Schule und ihre Kollegen unterstützen die berufliche Nachwuchsarbeit in allen Bereichen. (V: …)
    • Wir arbeiten aktiv im Rahmen der Referendarausbildung als Mentoren in der Schule und als Lehrbeauftragte am Staatlichen Seminar mit und betreuen Praktikanten an der Schule. In diesem Arbeitsfeld bilden sich Kollegen gezielt weiter bis hin zum Mentorenbetreuer.
    • Unsere Beratungslehrer übernehmen Aufgaben hinsichtlich der Studien- und Berufsorientierung unserer Schüler und Auszubildenden.
  • Im Rahmen der Weiterentwicklung unserer Leitgedanken und des Schulprogramms führen wir interne Evaluationen mit den Lehrkräften und den Schülern durch. (V: …)
  • Wir achten auf die Gesundheit unseres Kollegiums. In diesem Zusammenhang erfolgen entsprechende Fortbildungen, regelmäßige Schulungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Rundgänge mit Vertretern externer Institutionen. (V: …)

 

(V: …. – Verantwortlichkeit in öffentlichen Versionen nicht eingebunden)

August 2013

 

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Schulleitung

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Schülervertretung

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Elternvertretung